DIE ZEIT VERGEHT WIE EIN BRüLLENDER LöWE
Ein Film über die Zeit, genauso vielschichtig wie diese selbst: Konfrontiert mit der Diagnose „Chronophobie“ – d.h. Angst vor Verrinnen der Zeit – beginnt Regisseur Phillip Hartmann eine Reise durch Zeitvorstellungen und Zeitbegriffe. „Zahlreiche filmische Miniaturen und Vignetten verbinden sich zu einer heiter-ironischen Annäherung an die vierte Dimension.“ (Dokfilmwoche Hamburg)
Genau 76,5 Minuten ist der Film lang: Keine Willkür, sondern exakt in Jahren die durchschnittliche Lebensdauer eines 1972 geborenen Mannes. Laut einer empirischen Erhebung befindet sich Hartmann in der Mitte seines Lebens und von nun an wird das Ticken der Uhr lauter. Unaufhaltsam neigt sich das Leben dem Ende zu. Auf unterschiedliche Weise nähert er sich dem Begriff der Zeit an. Wie in einer Collage ergeben sich überraschende Bezu?ge – zwischen Schaltsekunden bei der Atomuhr und einer betrunkenen Diskussion über Einstein; zwischen der Zeitpsychologie von Kindern und literarisch inszenierten Erinnerungen. Außerdem unternimmt er ein spielerisches Experiment in der bolivianischen Salzwüste. „Das Spannende an ,Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe’ ist seine offene und assoziative Form, die Verknüpfung von subjektiven und biographischen Ankerpunkten, von denen aus Philipp Hartmann universelle Fragen nach der Zeit stellt.“ (Kino-Zeit.de)
R Phillip Hartmann | B Phillip Hartmann | K Helena Wittmann | D mit Andreas Bauch, Fanny Heink, Michael Naumann, Helena Wittmann, Gerd Roscher, Ana Bonardi, Achim Kittelmann | BE




Reihe MUSIK



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